Pflege
24-Stunden-Pflege
Die 24-Stunden-Pflege ist eine besonders intensive Form der Betreuung als Alternative zur Heimaufnahme.
Die Sozialstation übernimmt die Betreuung rund um die Uhr durch Pflegefachkräfte oder Pflegeassistenten, zum Beispiel als Nachsorge nach einem Krankenhausaufenthalt für eine Zeitspanne von einer oder mehreren Wochen oder als Überbrückungsangebot für einzelne Tage, wenn pflegende Angehörige verhindert sind.
Entscheidend bei der Überlegung für eine 24-Stunden-Betreuung als Alternative zur Heimunterbringung ist, dass der Preis der Heimaufnahme je Person berechnet wird, der Preis für die 24-Stunden-Betreuung aber je nach Haushalt. Dies bedeutet, dass sich der Preis bei zwei Personen, die betreut werden, nicht verdoppelt.
Zu Hause ist die individuelle Versorgung nach den Wünschen des zu Pflegenden möglich. Dies erhöht die Lebensqualität im persönlichen Umfeld deutlich.
Netzwerk Nachsorge
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus steht der Patient oftmals hilflos da: Woher bekomme ich meine Medikamente? Wie organisiere ich mein benötigtes Pflegebett? Wer kommt wann zur Unterstützung?
Das Netzwerk Nachsorge benennt schon in seiner Bezeichnung seine Aufgabe. Die Sorge um den Patienten nach seinem Krankenhausaufenthalt bestimmt die Arbeit. Vernetzt werden müssen hierbei alle beteiligten Personen und Organisationen.
So individuell und facettenreich der einzelne Mensch ist, so ist auch seine Bedürfnislage nach einem Krankenhausaufenthalt. Seine Lebenssituation kann sich komplett verändert haben. Hierauf muss adäquat reagiert werden. Die pflegerische, häusliche und familiäre Situation muss neu überdacht werden. Das wünschenswerte Ziel, den Patienten wieder in seine möglichst weitreichende Selbständigkeit und private Umgebung zu entlassen, wird hierbei aus allen Perspektiven betrachtet.
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den Diakonie- und Sozialstationen im Landkreis sowie den Krankenhäusern in Böblingen, Herrenberg, Leonberg und Sindelfingen stehen montags bis freitags Überleitungsmanager im Krankenhaus bereit.
Die Arbeit des Netzwerkes Nachsorge hat somit organisatorische Aufgaben, wie die Informationsweitergabe zwischen unserem ambulanten Pflegedienst, den Angehörigen, dem Krankenhaus, weiteren betreuenden Personen und Organisationen und nicht zuletzt dem Patienten selber. Es werden Hilfsmittel organisiert, Gespräche mit der Krankenkasse geführt und Patient wie Angehörige beraten.
Dadurch bietet sich für Krankenhauspatienten der Vorteil, dass sie einen Ansprechpartner haben, der sich um die notwendigen Maßnahmen nach der Entlassung kümmert und alles in die Wege leitet, dass eine gute Anschlussbetreuung zuhause stattfinden kann.
Fragen Sie im Krankenhaus Leonberg nach Frau Petra Wohlfarth, unserer Entlassmanagerin.
Kontakt: Petra Wohlfarth

